Im Nordwesten Potsdams liegt die sogenannte Bornimer Feldflur, die von Peter Joseph Lenné in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt wurde, um den Übergang von den Potsdamer Schlossparklandschaften in die weitere Umgebung mit ihrer landwirtschaftlichen Nutzung ansprechend zu gestalten. Die Bornimer Feldflur stellt vermutlich deutschlandweit die einzige heute noch mit wesentlichen Elementen aus der Entstehungszeit existierende landwirtschaftliche Fläche im Sinne einer „Ornamented Farm“ dar.
An diese Feldflur reichen heute Wohnbebauung und Kleingärten heran. Ein einziger dieser Gärten in Potsdam-Bornstedt, wo die Feldflur beginnt, besitzt noch ein altes Tor zu einem der auch heute noch bewirtschafteten Felder. Der Blick aus diesem Tor heraus auf das angrenzende Feld zu verschiedenen Jahreszeiten ist in dieser Aquarellserie dargestellt, aus der nachfolgend einige Beispiele zu sehen sind.